Generic placeholder image Generic placeholder image
Differentialdiagnose Neurodegeneration.
Künstliche Intelligenz zur Detektion von abnormalem Hirnvolumen und NPH-Aspekt.

Basierend auf den eigenen klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten der letzten 15 Jahre im Bereich „MRT bei dementiellen Syndromen“ wurde ein robustes und schnelles kombiniertes volumen- und regionenbasiertes Analyseverfahren (CVR) entwickelt und in VEOmorph integriert. Dieses Verfahren ermöglicht das automatisierte Auffinden von auffälligen Hirnarealen im Vergleich zu einem gesunden Normkollektiv (Altersrange 18 - 85 Jahre). Dieses computergestützte Analyseverfahren wurde an der Klinik für Neuroradiologie der Medizinischen Universität Freiburg über 2 Jahre hinweg erfolgreich getestet und für den klinischen Routineeinsatz optimiert. VEOmorph ist als Cloud-Lösung und per Teleradiologie verfügbar (siehe unten). In der derzeit verfügbaren Version ist VEOmorph ein Diagnose-unterstützendes Tool und stellt somit keinen Ersatz für die visuelle Bilddiagnostik dar.

  • Vollautomatische Ganzhirnvolumetrie
  • "Machine-Learning" basierte Erkennung von typischen Atrophie-Mustern
  • Bestimmung der Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines NPH-Aspekts
  • Automatische 3D-Bildrekonstruktion und Präsentation der relevanten Schichten für visuelle Beurteilung unter Verwendung validierter Skalen (z.B. Scheltens-(MTA)-Score oder Koedam-Score)
Generic placeholder image
Schnell und unkompliziert verfügbar. Anbindung über Teleradiolgie und Web-Upload

Teleradiolgie: VEOmorph ist schnell und unkompliziert über eine teleradiologische Anbindung verfügbar. Wir bieten gemeinsam mit unserem Partner, der Uniklinik Freiburg, eine direkte und sichere teleradiologische DICOM-VPN Anbindung an unserem Auswerteserver an. Zudem sind wir im westdeutschen Teleradiolgieverbund vertreten. Mit der teleradiologischen Anbindung können sie die Bilder direkt aus ihrem PACS versenden, und erhalten die VEOmorph-Ergebnis als DICOM in weniger als 20 Minuten ins PACS zurück.

Online-Service: Des Weiteren bieten wir in einer kostenlosen Test-Version ein Online Portal, über das sie ihre DICOM Bilder manuell hochladen können. Die Daten werden bei der Übertragung automatisch “de-faced” und anonymisiert. Das VEOmorph-Ergbnis steht dann ebenfalls in ca. 20 Minuten im Online Portal als JPG bereit, und kann dort direkt via integriertem Bildbetrachter angesehen werden.

Sie möchten VEOmorph testen? Kontaktieren Sie uns!
Produktdetails
Generic placeholder image
Der VEOmorph Report.
Alles auf einen Blick

Patient: Männl. 69 J: Seit ca. 2 Jahren WFS, Abnahme des Gedächtnisses. In der Testung path. Werte für semantische und phonematische Flüssigkeit, Benennen, verbales Gedächtnis, während das figurale Gedächtnis in Ordnung ist.

Befund: Typisches Atrophiemuster (links temporo-polar) für Semantische Demenz (svPPA) als Unterform der FTD.

  1. Automatische Selektion der relevantesten Standardschichten im Standardraum und Präsentation im individuellen Raum für die visuelle Beurteilung
  2. Farbskala für z-score Präsentation: Rot bis gelb = abnormale Erweiterung der inneren und äußeren Liquorräume (cerebro-spinal-fluid = CSF) Dunkel- bis hellblau = abnormale Abnahme der Grauen Substanz-(GM)-Volumina
  3. Cluster-weise Überlagerung abnormaler z-scores auf das Patientengehirn im individuellen Raum.
    Cave: Dicke Schichten, daher kleine Läsionen eventuell nicht abgebildet.
  4. Liste abnormaler Regionen inklusive Prozentangabe des Volumens mit abnormalen z-scores im Vergleich zum Gesamtvolumen der Region (rot = CSF; blau = GM)
  5. SVM-Analyse zur Klassifizierung in Bezug auf typische Atrophie-Muster: Normal = kein typisches Atrophiemuster (am zuverlässigsten ) „Normal“ bedeutet aber nicht, dass Volumina unauffällig sind, DD: atypisches Muster immer noch möglich; FT-L = FTD typisches Muster; AD-L = AD typisches Muster ; LB-L = LBD typisches Muster (am unzuverlässigsten, da schlechte „ground-truth“). Je dünner und länger der Pfeil, desto höher die Wahrscheinlichkeit. In diesem Fall ca. 90% FT-L und 10% AD-L.
  6. NPH-Aspekt Analyse: ab 50% Wahrscheinlichkeitsangabe relevant, über 80% sehr hohe Zuverlässigkeit.
  7. Pseudonymisierter Name (bevorzugt die ersten beiden Buchstaben des Nachnamens und des Vornamens, gefolgt vom Alter in Jahren und dem Geschlecht)
  8. Warnhinweis, dass es sich hierbei um keine Diagnose handelt, sondern lediglich um eine Hilfestellung für die visuelle Beurteilung („diagnose supporting tool“). Zusätzliche Angabe der Software-Version, da durch die Verwendung unterschiedlicher Versionen unterschiedliche Analyseergebnisse entstehen können.